AREA* ist eine von Dominik Mohs geschaffene offene Struktur, die an der Schnittstelle von künstlerischer Forschung, Bildung und gebauter Umwelt agiert. Philosophische und künstlerische Methoden werden integriert, um Forschungsrahmen für Projekte zu entwickeln, die zu einem tieferen Verständnis der kreativen Potenziale des Menschen beitragen sollen. Im Mittelpunkt dieser Praxis steht das Bestreben, die komplexe Beziehung des Menschen zu seiner Lebensumgebung zu beobachten und besser zu verstehen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Übersetzung impliziten körperlichen Wissens, von Wahrnehmungen und Prozessen in der Natur sowie in sozialen Interaktionen. Bewegungen, Körpertechniken und deren Wechselwirkungen mit Institutionen, Artefakten und Instrumenten können zu einer evidenzbasierten Wissensquelle werden, die mittels Tanz, Performance, Installation, Zeichnung und virtueller Modelle untersucht wird.
Dies führt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Medien, insbesondere dem Anteil digitaler Technologien, die in zeitgenössischen architektonischen Entwurfsprozessen zum Einsatz kommen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Mediendefinitionen, die die Rolle und Konfiguration von verkörpertem und situiertem Wissen außer Acht lassen.
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Die vorgestellten Arbeiten und Projekte sind im Kontext der akademischen Forschung und Lehre angesiedelt, erstrecken sich jedoch auch auf Museen, Galerien und experimentelle Atelierumgebungen. Die eigenständige poetische und künstlerische Motivation hinter diesen Praktiken fördert die Entwicklung konkreter architektonischer Entwürfe für Auftraggeber und schafft so eine Atmosphäre, die über rein funktionale und programmatische Ansätze hinausgeht.
Auf diese Weise stellen wir durch künstlerische Forschung gewonnenen Erkenntnisse über den Menschen und seine multihorizontale Beziehung zum Lebensraum in den Mittelpunkt der Entwurfspraxis.